Vor einigen Tagen ging die Meldung durch die Medien, dass der US-amerikanische Spielentwickler Amir Mirzaei Hekmati im Iran verhaftet und in einem unfairen Prozess zum Tode verurteilt wurde. Als Begründung dieses Urteils wurde in erster Linie die ehemalige Zugehörigkeit von Hekmati zum CIA und zur US-Marine angegeben.
Laut verschiedener iranischer Quellen soll Hekmati aufgrund von weitreichenden Spionagetätigkeiten im Iran verhaftet und vor Gericht gestellt worden sein. Das Verfahren wird allgemein als nicht transparent und unfair bezeichnet, da dem Spielentwickler in erster Linie zur Last gelegt wird, er habe sich an der Produktion eines Spieles beteiligt, in welchem eine iranische Forschungseinrichtung sabotiert werden muss.