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Zweites Computerspielmuseum in Europa: Vigamus in Rom

Videogames aus aller Welt haben jetzt ein neues Zuhause, ein geschichtliches Heim in einer historisch reichen Stadt.

Nach dem Computerspielemuseum in Berlin wurde nun das zweite Videogame Museum Europas eröffnet, dessen Internetauftritt man hier  erleben kann.Es heißt Vigamus und befindet sich in Rom. In einem Gebäude der Stadtgemeinde, auf einer Fläche von circa 1000 Quadratmetern, können ab jetzt Experten, Sammler, Techniker, Programmierer oder auch interessierte Menschen und Konsumenten von Computerspielen sich die Geschichte dieser Branche und deren ganz eigene Kunst, die im Jahre 1958 startet, anschauen, begutachten und studieren.

Viele Namen werden den jüngeren Generationen vielleicht weniger sagen, da wir von einer mittlerweile schon 55 Jahre alten Computerspielgeschichte reden, aber nichtsdestotrotz wird diese Austellung alle faszinieren. Man kann sich eine Version von Tennis For Two ansehen, verschiedene Commodore und den Virtual Boy von Nintendo betrachten. Raritäten wie der Teleflipper sind auch dabei und noch vieles mehr. Sicherlich wird jeder bekannte Consoles oder Videogames ausfindig machen die er seit seiner Jugend nicht mehr gesehen hat – die ganzen Gerätschaften in einem Museum wiederzusehen, das hätten sich die Nerds unter uns wohl niemals träumen lassen.

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Mittlerweile ein Museumsstück: ein Atari Super Pong
(Quelle: commons.wikimedia.org, autor: Jeff Keyzer)

Es wird einem sofort klar, welche Riesenschritte seit den 50er Jahren gemacht worden sind und was für eine Evolution hinter unserem Computer-Freizeitspaß steckt, dass das was wir jetzt haben durch viele anstrengende und langsame Verbesserungen und mit viel Willen und Leidenschaft, vor allem anfangs, vorangebracht worden ist. Das Museum ist die beste Werbung für die leistungsstarke Computerspielbranche, denn man bekommt richtig Lust alles auszuprobieren. Die Zusammenhänge mit dem Jetzt, mit den aktuellen Computerspielen und der Technologie allgemein, werden dem Besucher auf leichte Weise klargemacht und durch detaillierte Texte auf Italienisch und Englisch, die die Ausstellungsstücke begleiten, beschrieben.

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