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XBox: Kreditkartendaten auf gebrauchten Konsolen – Microsoft weist Vorwürfe zurück

Vor kurzem gingen Meldung durch’s Netz, dass es Forschern der Drexel University in Philadelphia gelungen sei, private Daten von der XBox 360-HDD auszulesen – die richtige Software vorausgesetzt soll dies sogar recht einfach gehen.

Zu Testzwecken wurde eine gebrauchte Konsole bei einem autorisierten Händler gekauft, bei der man schon nach kurzer Zeit Zugriff auf sämtliche persönliche Daten des Vorbesitzers erlangen konnte, unter anderem auch die Kreditkartendaten.

Ein Zurücksetzen der Konsole auf die Werkseinstellungen soll hier nicht wirklich weiterhelfen. Wirklich sicher kann man nur gehen, wenn man die Festplatte der XBox 360 ausbaut und direkt am PC mit ensprechender Software „bereinigt“.

Zu diesem Vorwurf der Forscher meldete sich nun auch Jim Alkove, Sicherheitschef bei Microsoft, zu Wort:

„Wir führen eine gründliche Untersuchung durch, was den Vorwurf der Forscher angeht. Wir haben bereits Informationen angefordert, die uns helfen sollen die Konsole zu untersuchen. Wir haben die Informationen um die Untersuchungen der Forscher nachzuvollziehen bis jetzt immer noch nicht erhalten.

Wir leiten eine gründliche Ermittelung der Behauptungen der Nachforscher. Wir haben um Informationen gebeten, die uns erlauben die besagte Konsole zu untersuchen, haben aber noch keine Informationen erhalten, die nötig wären, um die Behauptungen der Nachforscher zu überprüfen.“

Wir können also gespannt sein, wie dies hier weitergeht. Vielleicht sollte man auch erst einmal vorsichtig sein, wenn man in naher Zukunft plant, seine XBox 360 zu verkaufen… 😉

Quelle: consoleroz.de
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