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Blizzard entlässt rund 600 Mitarbeiter

Das kalifornische Unternehmen Blizzard, bekannt für Spieleklassiker wie World of Warcraft und andere Games hat nun bekannt gegeben dass schon in Kürze rund 600 Mitarbeiter weichen müssen. Im Zuge eines umfangreichen Abbaus der Stellen sind es mittlerweile laut aktuellen Meldungen 600 Mitarbeiter die definitiv Ihren Job verlieren. Das soll auch bereits in naher Zukunft passieren, wann es genau so weit ist, darüber schweigt sich das Unternehmen noch aus.

Dabei wird sich hauptsächlich auf die Verwaltung, den Kundendienst und die Marketing-Abteilung konzentriert. Die Entwicklerteams der Spiele sind hiervon eher nicht betroffen, das beruhigt zwar sicherlich viele Gamer, doch der Unmut der Mitarbeiter ist spürbar. In einer Pressemitteilung teilte das Unternehmen Blizzard den drastischen Stellenabbau mit. Eine umfangreiche Prüfung habe laut dem Unternehmen ergeben dass durch die aktuellen Bedürfnisse ein Einsparpotential dringend notwendig ist.

So schockierend diese Nachricht für die Mitarbeiter sein dürfte wurden jedoch alle Gamer beruhigt. Der Blizzard Chef Mike Morhaime teilte mit dass nur rund 10 Prozent der Mitarbeiter die entlassen werden an der Entwicklung der Spiele beteiligt wären. Somit macht das Unternehmen zwar in anderen Bereichen Abstriche, doch die Spiele selbst werden in gewohnter Qualität den Markt erobern und die Qualität bleibt erhalten.

Welche Standorte von dem Stellenabbau nun genau betroffen sind, darüber schweigt sich das Unternehmen aktuell noch aus. Obwohl das Unternehmen seit einiger Zeit einen doch sehr Rückgang der aktiven Mitglieder bei dem Erfolgsspiel „World of Warcraft“ verzeichnet sind Mitarbeiter des Rollenspieles nicht von den Stellungskürzungen betroffen. Auch viele andere Entwicklerteams können aufatmen und sich ihrer Arbeit widmen. Hier wurde komplett auf Entlassungen verzichtet. Daher ist davon auszugehen dass auch die aktuell anstehenden Titel wie beispielsweise Diablo 3 und Starcraft 2 nicht negativ von der momentanen Lage beeinflusst werden.

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