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Nintendo: Flashkarten in Frankreich nun auch Illegal

Jeder kennt die Kopiermodule bzw. Flashkarten oder hat schon einmal davon gehört, diese Adaptionen sorgen dafür das man auf dem Nintendo DS illegale kopierte Spielen nutzen kann. Das Nintendo darüber nicht begeistert ist und aggressiv gegen solche Anbieter welche die Flashkarten verkaufen & produzieren vorgeht, ist schon länger bekannt. Manche werden zu Gefängnisstrafen verurteilt, manche zu hohen Geldstrafen.

Am 04. Oktober 2011 veröffentlichte Nintendo eine Pressemitteilung, in welcher geschrieben wird, das diese Flashkarten nun auch in Frankreich für illegal erklärt wurden. Egal wo ihr eine solche Flashkarte im Verkauf seht, macht einen großen Bogen drum herum. Der Besitz solcher Flashkarten ist zwar „legal“, der Verkauf allerdings nicht. Ebenso ist es verboten, kopierte DS-Spiele herunterzuladen und im Nintendo DS zu spielen.

Wer mehr über Produktpiraterie erfahren möchte, findet unter eine www.ap.nintendo.com Informationsquelle.

Folgend die Pressemitteilung:

Frankreich reiht sich in die Front derjenigen Länder ein, die eine starke Rechtsposition gegen Produktpiraterie einnehmen. Der Pariser Appellationsgerichtshof hat am 26. September einen Schuldspruch gegen die Divineo SARL und fünf weitere Unternehmen erlassen wegen des Imports, Verkaufs und Vertriebs von Kopiermodulen.

Die Raubkopie-Adapter sind in Frankreich als „Linker“ bekannt, in anderen Ländern auch unter Namen wie R4 oder Magicom. Das Gericht verhängte Geldstrafen von mehr als 460.000 Euro und verurteilte die Beklagten dazu, über 4,8 Mio. Euro Schadenersatz an Nintendo zu zahlen. Einige Angeklagte erhielten Gefängnisstrafen auf Bewährung.

Von der Entscheidung des Gerichtshofs, des zweithöchsten in Frankreich, geht eine unmissverständliche Botschaft an alle französischen Unternehmen aus, die mit solchen Geräten Handel treiben: Solche Aktivitäten sind illegal und werden nicht toleriert. Wer dabei ertappt wird, riskiert eine Gefängnisstrafe und muss mit empfindlichen Geldbußen sowie Schadenersatzzahlungen rechnen.

Im aktuellen Fall ging es um einen der unbestritten größten Importeure, Vertreiber und Verkäufer der genannten Kopiermodule. Im Dezember 2007 und im November 2008 waren bei Razzien an zahlreichen Standorten in Paris, Marseille und Straßburg mehrere Tausend Raubkopie-Adapter sichergestellt worden. Nintendo dankte allen Mitarbeitern von Polizei und Strafverfolgungsbehörden für ihre unschätzbar wertvolle Unterstützung in diesem Fall.

Mit dem Gerichtsentscheid steht Frankreich nun in einer Reihe mit anderen europäischen Ländern – darunter Deutschland, die Niederlande, Großbritannien, Italien und Belgien – in denen bereits ähnliche Urteile gefällt wurden. Der Spruch des Appellationsgerichts stimmt auch mit Entscheidungen überein, die in vielen anderen Ländern der Welt ergangen sind.

 

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