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Forza Motorsport 4: Kein Porsche für die virtuelle Rennstrecke

Wie Turn 10 Studios am 24. August mitteilte, wird es in der am 21. Oktober erscheinenden Version von Forza Motorsport 4 für die xBox 360 keine Autos von Porsche geben. In der Vorgängerversion hatte man noch die Möglichkeit, aus über 30 verschiedenen Modellen zu wählen, mit denen man dann über die virtuellen Rennstrecken brettern konnte.

Der Grund hierfür sind fehlende Lizenzrechte, welche Electronic Arts diesmal nicht einräumen wollte. Trotz 18-monatlicher Verhandlungen lies sich EA nicht darauf ein und behielt die Rechte für sich. Grund hierfür könnte sein, dass sich EA hier eventuell mehr Chancen für das am 17. November erscheinende Need for Speed: The Run herhofft (welches ja neben dem PC und der PS3 auch für die xBox 360 erhältlich sein wird), wenn man die Porsche-Modelle exklusiv für das eigene Spiel anbieten kann.

In früheren Versionen von Forza erteilte EA Microsoft immer eine Sublizenz, die es erlaubte, die Porsche-Modelle in das Spiel einzubauen – jedoch nicht vorab damit zu werben.

Mit den Worten „Es tut mir Leid und ich möchte mich dafür entschuldigen“ wollte sich der Turn 10-Gründer bei den Kunden entschuldigen: „Racingfans sollten sich über solche Sachen keine Gedanken machen müssen. Sie sollten Porsches und Ferraris in den Spielen fahren dürfen, die sie lieben. Porsche macht wundervolle Autos und es tut mir sehr Leid, dass wir sie nicht in Forza 4 haben.“. Dies ist wohl auch einer der Hauptgründe, warum Microsoft bzw. Turn 10 die Ferrari-Lizenz weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung stellt, die sie inne haben.

„Originale“ Porsche-Modelle wird es also leider keine geben, dafür jedoch drei Modelle der RUF Automobile GmbH, welche auf den Modellen der Stuttgarter basieren und diesen daher meist recht ähnlich sehen.

Quelle: xboxfront.de
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